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05.01.2018 12:18

Unser Verein > Geschichte

Die Geschichte der Kehler Rhinschnooge

Hervorgegangen ist die Häsgruppe aus dem Kehler Karnevalsverein, der 1925 gegründet wurde. Eine bewegte Geschichte liegt hinter der Zunft. In den 20er Jahren, genauer gesagt am 07.05.1925 wurde der Verein von Peter Lechleitner gegründet. Lechleitner war ein waschechter Rheinländer! Viele alemannische Narrenzünfte wiesen in jener Zeit karnevalistische Züge auf. Einfach aus dem Grund, weil der elegante Karneval „in“ war.

 

 

 

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde dem Verein durch die französische Militärregierung Kehl die „Genehmigung zur Aufnahme der Tätigkeit des Kehler Karnevalvereins“ erteilt. Der Verein organisierte Maskenbälle und Prunksitzungen. Aber auch ein wesentliches Merkmal der alemannischen Fasent wurde gefördert: Die Straßenfasnacht!

 

 

Der Kehler Umzug galt zu jener Zeit als der größte und bedeutendste in ganz Mittelbaden. In den 70er Jahren wurde der Rot-Weiß Narr in die Zunft aufgenommen. Dazu kamen in den 80er Jahren die Häsgruppe der Rhinschnoogen (Rheinschnaken) hinzu.

 

Der Beginn der Fastnacht ist für die Zunft an Dreikönig. Richtig los geht es mit dem traditionellen „Schnoogeball“, der Jahr für Jahr ein Garant für bodenständiges, fastnächtliches Brauchtum ist. Die Zunft gehört dem Förderverein Kehler Fastnacht an, der jährlich die alte Kehler Umzugstradition aufrecht hält. Am Schmutzigen Donnerstag wird an die kleinen und

 

 

großen Narren Schmalzgebäck verteilt. Am „fetten“ Donnerstag wurde in Hinblick auf die 40tägige voröstliche Fastenzeit unter anderem alle Eier- und Schmalzvorräte aufgebraucht. Der Fasentmändig steht bei der Zunft ganz im Zeichen des Eierbetteln. Ein alter Heischebrauch, der in Kehl und dem Hanauerland Jahr für Jahr gepflegt wird. Interessanter Weise verbrennt die Zunft erst am Aschermittwoch sinnbildlich die Figur der Fastnacht.

 

Und wäscht Geldbittel im Rhein!!!! Auf dass sie sich wieder füllen.